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Hallo ihr Lieben,
ich melde mich mit vielen neuen Ideen aus einer kleinen Blog-Pause zurück. Meine Sommerferien beginnen in zwei Wochen und ich freue mich sehr auf die freie Zeit, auf ein langes Wochenende im Schwarzwald und: auf’s Arbeiten!
Gestern erreichte mich eine Mail mit der Frage, wie man Rhythmus unterrichten kann. Der heutige Artikel bietet bereits Ideen dafür, auch wenn ich dem Thema Rhythmus noch einen ausführlichen Artikel widmen möchte. Die praktische Beantwortung der Frage wie man ein Lied begleiten kann steht auch noch aus. Darauf und noch viel mehr könnt ihr euch in der nächsten Zeit freuen.
Heute geht es um eine Idee, die ältere Anfänger schon in der ersten Klavierstunde begeistern wird. Die Idee bietet eine schöne Möglichkeit, Rhythmus zu lernen bzw. zu üben. Ich benutze dafür eine Rhythmussprache, die aus verschiedenen vorhanden Konzepten und eigenen Ideen entstanden ist.
Der Musiker, der mich mit seinem Youtube-Video “Klavier spielen lernen in 10 min!” inspiriert hat, heißt Thomas Forschbach. Seine engagierte und sympathische Art macht einfach Spaß. Auf Thomas’ Seite www.klavier-lernen.de findet man eine Menge tolle Ideen rund um’s Klavierspielen.
Die Akkordfolge 1645 war bereits Thema eines Beitrags auf meinem Blog. In dem Artikel “Erste Klavierstunde #1” ist die Akkordfolge genau erklärt, heute möchte ich mich auf den rhythmischen Gedanken konzentrieren.
Für meinen neuen Schüler habe ich folgende beiden Arbeitsblätter vorbereitet:
(Die PDF-Datein gibts am Ende des Artikel zum Ausdrucken.)
Damit ihr euch besser vorstellen könnt, wie die Akkordfolge funktioniert, habe ich meinen Lieblingsrhythmus als Notenbeispiel notiert. Dafür muss man den ersten Rhythmus der etwas schwierigen Rhythmusideen nur mit einem Haltebogen versehen.
Und nun habe ich alle Rhythmus-Ideen mit Rhythmussprache notiert. Ich habe Jason den Rhythmus vorgesprochen und dabei den Pulsschlag mitgeschnipst. Das Vorspielen auf dem Klavier war nur selten nötig. Meist konnte er den Rhythmus direkt umsetzen. Auch dabei habe ich den Rhythmus mitgesprochen. Schauen wir mal, was in der nächsten Klavierstunde hängengeblieben ist.
etwas schwieriger
Und noch einmal mit Haltebogen:
Auch dieser Rhythmus eignet sich gut, um einen Haltebogen zwischen den letzten Ton der Triole und der halben Note zu setzen. Ta tri-o-le ja ja wäre dann die Rhythmussprache.
Rhythmus zum Ausdrucken (PDF-Hochformat)
Rhythmus leicht
Rhythmus etwas schwieriger
Wie gefällt euch die Idee?
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Liebe Sandra,
danke für die vielen Ideen. Das mit der Rhythmussprache funktioniert gut. Gibt es diese Möglichkeit auch bei Achtel gegen Triolen (in verschiedenen Händen, selbstverständlich)? Vielleicht hat jemand anderes auch eine Idee dazu.
Ich wünsche einen schönen Sommerurlaub
Birgit
Liebe Birgit,
ich würde die zweite Achtelnote erst einmal weglassen und mich auf die Richtigkeit der Triole konzentrieren. Wenn die im Kontext sitzt, versuchen lassen, zwischen den zweiten und dritten Ton der Triole noch einen Ton einzufügen. Dabei weiterhin die Triole mitsprechen.
Vielen Dank für Deinen Kommentar und Dir einen ebenso schönen Sommer!
Sandra
Liebe Birgit,
wenn du 3 gegen 2 klatschen willst: sag einfach “drei-gegen-zwei” und die Hände klopfen erst beide gleichzeitig, dann rechts-links-rechts oder umgekehrt: zusammen-links-rechts-links.
Wenn du nicht Vegetarierin bist, kannst du auch “Kalbsleberwurst” dazu sprechen, dann ist der in die Triole eingeschobene Achtel zeitlich immer an der richtigen Stelle.
Viel Spass beim Ausprobieren und liebe Grüsse, Christine.
Super, danke. Das gelingt ganz sicher.Ich finde die Idee mit der Rhythmussprache prima, ist viel eingängiger als das übliche zählen.
Danke Sandra für diesen tollen blog.
Schönen Urlaub Euch allen
Vielen Dank, Birgit!
Einen wunderschönen Sommer auch für Dich,
Sandra
Vielen Dank für diese wunderbare Idee, liebe Sandra. Ich werde sie heute gleich im Klavierunterricht mit einer Schülerin ausprobieren. Ich könnte mir vorstellen, dass nicht nur meine Anfänger Spaß daran haben werden. Einige meiner Schüler improvisieren gern und das ist eine super Idee. Kinderleicht nachzuspielen und hört sich super an.
Ich wünsch dir eine schöne Woche!
Liebe Grüße
Susanne
Liebe Susanne,
ich glaube auch, dass nicht nur Anfänger Spaß daran haben!
Man kann verschiedene Tonarten kennenlernen und Rhythmusbausteine wiederholen.
Den Schüler kann sich auch selbst einen Rhythmus für einen Vierertakt ausdenken, notieren und umsetzen.
Viele Grüße und Danke gleichfalls! 🙂
Sandra
Hallo liebe Sandra, ich liebe Rhythmussprache!!
Genau so wende ich sie an……
Perfekt!!!
Immer immer nur kurz, denn dann grinsen mich die Schüler an, als würden sie sich grad überlegen, ob ich noch richtig ticke!!
Sie verstehen ganz schnell, dass es gar nicht so schlecht ist?
Dir liebe Sandra wünsche ich schöne Sommerferien und bleib so wie Du bist!!!
Rundum liebenswürdig!!!
Ellen?